"Wie kann heute angesichts des globalen Super-Marktes eine bäuerliche, vielfältige Landwirtschaft erhalten bleiben, die gesunde, frische Nahrungsmittel erzeugt und die Natur- und Kulturlandschaft pflegt?

Bei Solidarischer Landwirtschaft werden die Lebensmittel nicht mehr über den Markt vertrieben, sondern fließen in einen eigenen, durchschaubaren Wirtschaftskreislauf, der von den Verbraucher*innen mit organisiert und finanziert wird.

Solidarische Landwirtschaft fördert und erhält eine bäuerliche und vielfältige Landwirtschaft, stellt regionale Lebensmittel zur Verfügung und ermöglicht Menschen einen neuen Erfahrungs- und Bildungsraum."

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Solidarische Landwirtschaft: Positive Zeichen setzen.
Zum Bericht einer "Solawi"-Vereinsgründung.


 

Die Gemeinwohlökonomie hält Einzug in Gifhorn
Rückblick auf die ÖDP Veranstaltung am 23.06.2020

Von Nicole Wolf, Kreisverbandsvorsitzende

Wir leben in einer ver/rückten Welt. Eine Handvoll Menschen auf der Welt haben genauso viel Vermögen, wie die ärmste Hälfte der Weltbevölkerung. Die Schere zwischen arm und reicht geht immer weiter auseinander. Phrasen, die jeder kennt. Aber was sind die Hintergründe und die Ursachen?

Unsere Gesellschaft ist systemisch erkrankt und daran krankt unsere Natur.

Das aktuelle Wirtschaftssystem unterliegt einem Wirtschaftswachstumszwang. Die Ursache dafür liegt nicht in der Gier der Menschen an sich, sondern in der Funktionsweise des Geldes, welches eigentlich nur ein Mittel sein sollte, um den Zweck des Wirtschaftens – das Gemeinwohl – zu stärken.
Das aktuelle Wirtschafts- und Finanzsystem ist nicht alternativlos, es ist gescheitert und überholt.



D
er Themenabend unseres Kreisverbandes zur Gemeinwohl-Ökonomie am Dienstag, 23. Juni um 19:00 Uhr ist auch für interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger eine prima Gelegenheit zum Kennenlernen jener von uns, die wir aktuell die ÖDP in unserer Region nach vorne bringen.

Eine prima Gelegenheit auch, um den Referenten Norbert Stemmer erleben zu dürfen. Norbert ist Mitglied der Regionalgruppe Hannover zur Bewegung der Gemeinwohl-Ökonomie und aktiv bei Attac in Wolfsburg.

Bitte beachten Sie dabei aber auch folgenden Hinweis:



V
iele Christen engagieren sich in der ÖDP und haben
einen christlichen Geist bis in die Programme der ÖDP getragen. Das bestätigt eindrucksvoll die Aussage des bekannten Journalisten und Buchautoren Franz Alt: Die ödp hat das „C“ nicht im Namen, sondern im Programm.“

Dennoch halten wir eine Trennung von gemeindlicher Verkündigungsarbeit und politischer Arbeit für richtig. Beide sind wichtig, haben aber eine völlig andere Zielsetzung:
Während sich die gemeindliche
Verkündigungsarbeit um den Aufbau des Reiches Gottes bemüht und den Menschen den Gott der heiligen Schrift verkündet, geht es in der Politik um die irdischen Probleme. Es geht um die Organisation, Vertretung und den Ausgleich von Interessen und die Gestaltung, Ausübung und Kontrolle von weltlicher Herrschaft.
Diese Trennung garantiert, dass weder die
Politik instrumentalisiert, noch der Glaube durch allzu Weltliches unkenntlich wird.

Den gesamten Text dieser Aussage finden Sie in unserem Flyer "Christen & Ökologie", welchen Sie sich HIER herunterladen können.



Kamera und Schnitt: Eberhard Briegel

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Neben vielen Umweltverbänden und gemeinsam mit weiteren politischen Parteien unterstützt auch unsere ÖDP das "Volksbegehren Artenvielfalt. Jetzt!"

Mehr als 115 Bündnispartner sind inzwischen dabei – darunter viele Umwelt- und Naturschutzverbände, Vereine, Parteien sowie weitere Organisationen. Eine aktuelle Übersicht aller Unterstützer finden Sie unter folgendem LINK.

Eine dazugehörige Presseerklärung der Niedersächsischen Landeswahlleiterein Ulrike Sachs mit Informationen zum weiteren Verfahrensablauf können Sie sich HIER herunterladen.

Und unter folgendem Link erhalten Sie Aktuelle Pressemitteilungen.

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